Cyanotypien

Ich wollte schon lange mit alternativen Prozessen experimentieren; nun habe ich mir also einen UV-Printer zusammengebastelt und daraufhin mit der einfachsten und billigsten Technik begonnen. Bei der Cyanotypie wird das Papier (säurefreies Aquarellpapier) mit einer auf UV-Licht empfindlichen Lösung beschichtet, trocknen gelassen und anschliessend im Kontaktverfahren belichtet, das dauerte bei diesen beiden Beispielen zwischen 15 und 18 Minuten. Anschliessend muss das latente Bild noch während etwa fünf Minuten gewässert werden – fertig! Der blaue Farbton kann bei Bedarf mit Tonen noch etwas verändert werden. Beim Bild mit dem Schiffswrack scheint das Papier nach der Beschichtung etwas zu lange gelagert worden sein, so erkläre ich mir die „Flecken“ auf dem fertigen Bild.

Anleitungen findet man zuhauf im Internet, hier ein Link zu einem Video auf Youtube. Die beste Infoquelle für sämtliche alternvativen Prozesse scheint mir alternativephotography.com zu sein.

Für das Negativ wurden in diesem Fall digital aufgenommene Bilder in Photoshop Lightroom in S/W umgewandelt und anschliessend die Tonwerte invertiert. Das so erhaltene Negativ kann anschliessend auf eine entsprechende Folie ausgedruckt werden.

 

 

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